Jugend debattiert
Das Gymnasium Othmarschen nimmt seit dem Schuljahr 2002/03 am Bundeswettbewerb Jugend debattiert teil.
Es handelt sich um ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
Jugend debattiert fördert und fordert
-sprachliche Bildung durch Ausbildung in Rede, Gegenrede und Debatte
-politische Bildung durch Motivation zu demokratischem Handeln
-Meinungs- und Persönlichkeitsbildung.
Zur Zeit beteiligen sich im Bundesland Hamburg 12 Gymnasien bzw. Gesamtschulen in vier Schulverbünden an dem Wettbewerb.
Das Gymnasium Othmarschen bildet mit dem Matthias-Claudius-Gymnasium und dem Gymnasium Marienthal einen Schulverbund.
An unserer Schule wird "Jugend debattiert" von Reinhard Temp betreut.
Dieses Jahr wurde der Wettbewerb im Deutschunterricht aller 9. und 11. Klassen durchgeführt.
Klassensieger am GO wurden: Kristian Albers (9a), Monika Portka (9d), Andreas Niebuhr (9c), Ricarda M. Rondi (9b),
Alexander Voss, Daphne Beck, Janina Steinwender (alle Vorstufe) und Julia Woest (2. Sem.).
Im Schulverbundwettbewerb am 22.2.06 am Matthias Claudius Gymnasium lagen Andreas Niebuhr (9c) und Monika Portka (9d) nach den Qualifikationsdebatten der Sek.I mit einem 6. und 7. Platz im guten Mittelfeld.
Janina Steinwender aus der Vorstufe verpasste mit dem 5. Platz nach den Qualifikationsdebatten die Finalrunde Sek.II nur knapp.
Alexander Voß belegte in der Finalrunde Sek.II den 4. Platz.
Julia Woest schaffte mit dem 2.Platz den Einzug ins Landesfinale.
Landesfinale im Rathaus am 11.4.06:
Julia Woest (2.Platz) und Julia Bentfeldt (Gym.Buckhorn) sind die Sieger des diesjährigen Landeswettbewerbs. In mehreren Runden setzten sie sich in Anwesenheit der Bildungssenatorin, der Fraktionsvorsitzenden und des Präsidenten der Hamburger Bürgerschaft gegen ihre Mitstreiter erfolgreich durch und überzeugten die Jury am Ende der Finalrunde.
Julia Woest nimmt damit im Juni am Bundesfinale in Berlin teil, das im Schloss Bellevue unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ausgetragen wird.
(Reinhard Temp / Koordination Jugend debattiert am GO)

Julia Woest mit Bundespräsident Köhler beim Bundesfinale "Jugend debattiert" am 12.06.2006 in Berlin
Gute Argumente für Berlin
Am 11.04.06 fand das Hamburger Landesfinale von „Jugend debattiert“ im Hamburger Rathaus statt.
Julia Woest ( S II ) nahm, nachdem sie sich innerhalb des Schulverbunds durchgesetzt hatte, als Vertreterin unserer Schule teil.
Die acht Finalisten debattierten jeweils in Zweiergruppen gegeneinander.
In der ersten Debatte behandelte Julia das Thema: „Sollten in der Medienberichterstattung religiöse Bilderverbote beachtet werden?“
Julia überzeugte durch sicheres Auftreten und klare Argumente, sie ging auf die Beiträge der Anderen ein und bekam ein positives Feedback.
Die zweite Debatte stellte für sie eine größere Herausforderung dar, da der ihr zugeloste Standpunkt nicht mit ihrer Meinung übereinstimmte.
Das Thema lautete: „Soll der Ausstieg aus der Atomenergie rückgängig gemacht werden“.
Diese Debatte verlief deutlich ruhiger und obwohl Julia selbst mit ihren Argumenten nicht zufrieden war, schaffte sie den Sprung unter die letzten Vier.
Das Finale der Sekundarstufe II bestritten Julia Bentfeldt, Kristin Merk, Anna Ladyshenski und Julia Woest.
Thema der letzten Runde war die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland.
Bei dieser Debatte konnte Julia wieder ihren eigenen Standpunkt vertreten, was die gegnerische Seite deutlich zu spüren bekam.
Spätestens nach dem Feedback war den ca. 200 Zuschauern im Kaisersaal klar, dass unsere Jule sich gut geschlagen hatte.
Sie errang den zweiten Platz und vertritt die Hansestadt Hamburg in Berlin.
Julia konnte ihr Glück kaum fassen.
Sie gewann ein weiteres Rhetoriktraining mit den Finalisten aus den anderen Bundesländern sowie die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin am 10.-12.6.06.
Wir wünschen Julia, auf diesem Weg, viel Spaß und Erfolg in Berlin.
(Johanna Krempf, 2. Semester, 12.04.2006)
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